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Schweizerischer Fourierverband
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Unbekannter Jura
Wanderung zum Bad Ramsach und zur Belchenflue im basellandschaftlichen Tafeljura.Ein Dutzend Mitglieder der Ortsgruppe Frauenfeld, angereist aus allen Himmelsrichtungen, trafen sich am zweitletzten Augustwochenende in Olten zum 2-tägigen gemeinsamen Erlebnis. Das Erlebnis sollte vielfältig werden: Kulturell, körperliche Ertüchtigung, genüsslich und historisch.
Kulturell liessen wir uns in im historischen Museum Olten überraschen. Aus aktuellem Anlass zeigte das Museum archäologische Funde aus dem Gebiet des heutigen Rumäniens. Eine Ausstellung welche anlässlich der EURO08 von den Fans aus Rumänien geradewegs überrumpelt wurde. In der Schweiz hatten wir einmalig die Gelegenheit Werkzeuge und Geräte aus der Zeit 4000 – 6000 v.Chr. zu besichtigen.
Alsdann führte uns der Bus nach Wisen, von wo wir nach dem Mittagessen den Anstieg zum Wisenberg mit seinem Aussichtsturm anpeilten. Der Himmel war mit Wolken behangen, so dass die Aussichtsplattform nicht sonderlich interessierte. Vielmehr war der Drang vor dem drohenden Regen da, die Unterkunft so schnell als möglich zu erreichen. Im Hotel Bad Ramsach benützen wir die Gelegenheit zu Wellnessanwendungen und am Abend liessen wir uns von der Küche verwöhnen.
Am Samstagmorgen schien uns der Wettergott überhaupt nicht gut gelaunt. Zum Abmarsch Richtung Läufelfingen liess er eben die Schleusen öffnen. Es gab keine Fragen: Der Regenschutz wurde überzogen. Nach Erreichen der Station Läufelfingen ging’s die Rampe zum Schmutzberg ziemlich steil an. Die anschliessende historische Rampe zur Belchenflue erinnerte an die „Fortifikation Hauenstein“. Viele, in die Felswände eingemeisselte Insignien von kantonalen Kompanien aus der ganzen Schweiz, erinnerten an die Zeit des 1. Weltkrieges. Im Laufe der Wanderung liess der Regen nach und Hoffnung auf trockeneres Wetter kam auf. Denkste: Petrus spielte mit uns Katz und Maus und wir erinnerten uns an RS-Zeiten wo wir uns im tenuwechseln übten. Die Mittagsrast mussten wir wegen des Regens abrupt abbrechen und einen Unterstand im Restaurant in Ober-Belchen aufsuchen. Nach einer militärhistorischen Aufklärung eines Vertreters von „Rost und Grünspan“ über die Teilwiederherstellung von alten Schützengräben in diesem Gebiet packten wir unsere Rucksäcke wieder und nahmen der Schlussmarsch nach Eptingen unter die Füsse. Dort durften wir für einige Momente wieder die wärmende Sonne geniessen. Nach zwei erlebnisreichen Tagen, in allen Details vorbereitet und geführt von unsern beiden Kameraden Albert Frisch und Paul Rietmann führten uns Bus und Bahn wieder nach Hause. Vielen Dank für die tipptoppe Organisation. Wir freuen uns bereits auf die nächstjährigen Erlebnistage.